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Schon seit einigen Jahren werden in verschiedenen Einrichtungen der weltweiten Evangelischen Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine verschiedene Produkte, wie zum Beispiel Gewürze, Olivenöl, Textilien, Honig, Tee, Seife, Handarbeiten und Teppiche hergestellt. Die Einrichtungen bzw. Projekte in denen sie entstehen sind sehr unterschiedlich. Hier stellen wir einige vor:
Palästina In der Nähe von Ramallah werden im Rehabilitationszentrum ›Sternberg‹ Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung betreut. In einem neu geschaffenen Vocational Training Department werden ihnen Fähigkeiten im Gartenbau und der Landwirtschaft, sowie handwerkliche Fertigkeiten, wie zum Beispiel Nähen und Stricken, vermittelt. Dies ist ein wichtiger Bestandteil für ihre soziale Integration.
Für weitere Informationen: www.starmountain.org Tanzania Aufgabe der Herrnhuter Brüdergemeine in Tanzania ist es – neben theologischer Ausbildung und medizinischer Versorgung – in beruflichen Ausbildungszentren Jugendlichen eine Chance zu bieten, sich verschiedene Qualifikationen wie zum Beispiel als Schreiner, Kraftfahrzeugmechaniker, Schneider oder Schuhmacher anzueignen. Gleichzeitig wird damit ein Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit geleistet.
Für weitere Informationen: www.herrnhuter-missionshilfe.de Südafrika Die Moravian Church in South Africa (MCSA) hat einige Teeplantagen, die von Kleinfarmern gepachtet werden. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des bekannten Rooibostees werden diese Farmer und die MCSA direkt unterstützt. In dem Dorf Wupperthal, wo Herrnhuter Missionare 1865 eine Missionsstation gründeten, wird neben Tee auch Rooibosseife produziert. Dieses Projekt bietet vor allem arbeitlosen jungen Frauen eine Verdienstmöglichkeit. Nordindien Das Moravian Institute in Rajpur (bei Dehra Dun) bietet sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern eine Schulbildung. Daneben gibt es auf dem Institutsgelände auch eine Näh- bzw. Teppichwerkstatt. Frauen aus der näheren Umgebung erhalten hier die Möglichkeit, sich ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und damit ihre Familien zu versorgen.
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